Mathe als Ablenkung vor Panikattacke, drei Tage Urlaub & das Leseprogramm
Ich war nun drei Tage in Stuttgart! Flugangst hatte ich noch nie, aber diesmal überkam mich wirklich die Panik. Ein blutjunger Pilot, der sich mit Philipp vorstellte, stotterte etwas über schlechtes Wetter, durchstarten und alternative Landemöglichkeiten. Dies wäre ja noch nicht so schlimm, aber als er dann folgenden Spruch von sich gab, war selbst bei mir die Ruhe vorbei: “Der größte Feind des Fliegens ist die Erde”
Kurzerhand habe ich mir meine Mathehausübung zur Brust genommen und während des (geglückten) Landeanfluges Bruchgleichungen gelöst. Alle drei Aufgaben hatte ich auf Anhieb richtig (der Prof. hatte uns die Lösungsmenge bereits verraten). Mein einziges Problem: Ich konnte keine einzige Probe durchführen. Das werde ich mir nochmal genauer ansehen müssen.
Mal abgesehen von dieser kleinen Einheit, habe ich dieses Wochenende nichts lerntechnisches gemacht. Stattdessen ließ ich es mir einmal gut gehen und konnte vollkommen abschalten. Gestern nachmittag verspürte ich die ersten Anzeichen neuwachsender Energie in mir, die darin gipfelten, dass ich endlich wieder ein wenig Kreativität in meinem Kopf fand (was sich durchaus poitiv auf mein Berufsleben auswirkt ;-)). Ansonsten habe ich in einem Buchladen ein Büchlein gefunden, das sich mit Verbesserung der Leseleistung beschäftigt und ein Programm beinhaltet, welches nach 25 Tagen Bereits Besserung verspricht. Ich habe es mir besorgt und werde mal sehen, ob´s wirklich funktioniert - schaden kann es auf gar keinen Fall ![]()