Montag ist Mathematiktag! Das heißt für mich und weitere 18 Lernwütige, ab 9 Uhr früh, 3 Stunden Präsenzkurs Mathematik. Das einzige Glück, das uns beschert wurde ist Michael, unser Lehrer. Ein sehr netter Mensch, der nicht nur den Stoff irrsinnig gekonnt an den Mann bzw. die Frau bringt, sondern diesen auch durch nette und meist lustige Hintergrundstories festigt.
Heute schloss er den Unterricht mit den Worten „Irgendwie scheint es mir so, als hätte ich zu viel Stoff durchgenommen – Entschuldigt bitte!“
Einleitend begannen wir zwei Beispiele der letzten Hausübung nachzurechnen. Da ich den Unterricht letzte Woche nicht besucht habe, war es recht abenteuerlich den Stoff der letzten Woche (lineare Funktionen) binnen 10 min. verstehen zu müssen, aber schaffbar.
Desweiteren gabs dann eine Veranschaulichung und Übungsbeispielen von „3 Gleichungen in 3 Unbekannten“ – hört sich nach Schreibfehler an, ist aber angeblich richtig so. Und als wäre das nicht schon genug des Guten handelten wir abschließend das Thema „Bruchgleichungen“ ab. Alles in allem – für mich – eher belustigend wirkend, da ich mir beim lösen vorkam, wie beim abendlichen Sudoku. (Zugleich kam der Gedanke auf, ob ich heimlich nicht doch eine kleine Mathematikerin bin, welcher aber genauso schnell wieder verworfen wurde).
Der heutige Vormittag veranschaulichte mir meine Probleme in Sachen lernen … 1. wenn mir jemand die Basics liefert kann ich es sofort, allerdings schaff ich es nicht die Basics zu behalten und 2. trau ich es mir selbst nicht zu und deswegen warte ich immerwieder bis der Lehrer an der Tafel weitermacht.