Nachdem das letzte Semester nicht ganz so verlief, wie ich es mir vorgestellt habe, starte ich nun voll motiviert ins Sommersemester.
Gestern beschäftigte ich mich das erste Mal mit Botanik. Voller (Ehr-)furcht öffnete ich das Skript und siehe da … alles halb so schlimm. Manchmal neige ich dazu Dinge aufzuschieben, ohne sie genauer betrachtet zu haben.
Teil 1 der Reise durch die Welt der Botanik führt mich zum Kapitel: “Die Pflanzenzelle im Überblick“.
Nach dem Lesen der ersten Seiten wird einem klar was die Schule damals wirklich brachte … einiges, nämlich: Dass grüne Pflanzen sich durch eine besondere Funktionsleistung auszeichnen, nämlich die Photosynthese und sie dadurch autotroph sind, hat man doch schon irgendwo Mal gehört. Autotroph heißt im übrigen selbsternährend –> sie haben die Fähigkeit aus einfachen anorganischen Grundstoffen, energiereiche organische Kohlenstoffverbindungen herzustellen.
Pflanzen sind mit der Produktion von 200 Milliarden Tonnen Biomasse pro Jahr die Primärproduzenten der Erde. Im Gegensatz dazu sind wir Menschen, aber auch Tiere, Pilze und Bakterien die Konsumenten des Ökosystems, nämlich heterotrophe Organismen –> verwerten die gebildeten organischen Substanzen als Baumaterial für unser Wachstum oder als Betriebsstoff zur Aufrechterhaltung unserer Körperfunktionen.
Bei der Nutzung der Pflanzen als menschliche Nahrung stehen 3 organische Stoffklassen im Vordergrund: Kohlehydrate (v.a. Stärke - Getreidesamen, Saccharose – Zuckerrüben,-rohr), Proteine (v.a. Leguminosae), Fette & Öle (v.a. Sonnenblume, Olive, Nuss). Obst- und Gemüsepflanzen ergänzen die Triologie mit Vitaminen und Mineralstoffen.
Desweiteren nutzen wir Pflanzen auch als Faserpflanzen (Stoffe, etc.) und Baumaterial (Holz,…) und wegen ihrer Fülle von Inhaltsstoffen auch als Aromastoffe, Heilmittel und Genussmittel. Von immer größerer Bedeutung wird der technische Einsatz der Pflanzen als Energiepflanzen oder zur Phytoremediation (Reinigung von Boden, Luft und Wasser) –> aufgrund der Fähigkeit mancher Pflanzen, Schwermetalle oder toxische Rückstände anzureichern oder zu entgiften.
Mit dem sprechen stehe ich den Meisten natürlich hinterher, aber wie Kurt so schön sagte: das gibt sich mit der Zeit auch – alles reine Übungssache.
). Ansonsten habe ich in einem Buchladen ein Büchlein gefunden, das sich mit Verbesserung der Leseleistung beschäftigt und ein Programm beinhaltet, welches nach 25 Tagen Bereits Besserung verspricht. Ich habe es mir besorgt und werde mal sehen, ob´s wirklich funktioniert – schaden kann es auf gar keinen Fall